Unter der Diktatur des Nationalsozialismus wurden die bürgerlichen deutschen Freidenkerverbände, die 1932 etwa 540.000 Mitglieder zählten, durch gewaltsame SA-Aktionen aufgelöst, die Vermögenswerte der Feuerbestattungs-Kassen in die Neue Deutsche Bestattungskasse überführt.
Ferner wurde im März 1936 durch den Volksgerichtshof der Deutsche Freidenkerbund (DFV) zu einer hochverräterischen Organisation erklärt und verboten. Zahlreiche einfache Mitglieder des Freidenkerverbandes und Personen aus der Organisationsführung leisteten im „Dritten Reich“ Widerstand. In der Folge wurde beispielsweise der Vorsitzende Max Sievers am 17. Januar 1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet. Ernst Fraenkel, Else und Kurt Megelin, Otto Ostrowski (der von 1950 bis 1953 Vorsitzender des Westberliner Freidenkerverbandes war) und andere engagierten sich von der Machtübergabe an bis teilweise 1944 in der linkssozialistischen Widerstandsgruppe Roter Stoßtrupp.
Unter der Diktatur des Nationalsozialismus wurden die bürgerlichen deutschen Freidenkerverbände, die 1932 etwa 540.000 Mitglieder zählten, durch gewaltsame SA-Aktionen aufgelöst, die Vermögenswerte der Feuerbestattungs-Kassen in die Neue Deutsche Bestattungskasse überführt.
Ferner wurde im März 1936 durch den Volksgerichtshof der Deutsche Freidenkerbund (DFV) zu einer hochverräterischen Organisation erklärt und verboten. Zahlreiche einfache Mitglieder des Freidenkerverbandes und Personen aus der Organisationsführung leisteten im „Dritten Reich“ Widerstand. In der Folge wurde beispielsweise der Vorsitzende Max Sievers am 17. Januar 1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet. Ernst Fraenkel, Else und Kurt Megelin, Otto Ostrowski (der von 1950 bis 1953 Vorsitzender des Westberliner Freidenkerverbandes war) und andere engagierten sich von der Machtübergabe an bis teilweise 1944 in der linkssozialistischen Widerstandsgruppe Roter Stoßtrupp.